Tipp: Deus Ex Machina Cafe, Harajuku

Dieses Pulled Pork Sandwich ist das leckerste (Pulled Pork) Sandwich, das ich jemals gegessen habe. Dieses Sandwich ist DAS SANDWICH, reinster Food-Porn, der Sandwich-ENDBOSS! Schade, dass ihr keinen Blick auf das Sandwich mehr werfen könnt – es war einfach zu ansprechend und lecker, als dass es vor Verzehr noch ein Fotoshooting über sich ergehen lassen müsste.

Deliziöseste Sandwiches und leckerste Getränke von richtig gutem Café bis hin zu ergötzlichsten Bieren gibt’s im Deus Ex Machina Cafe in Harajuku. Unbedingt vorbeischauen, lohnt sich!

Website: http://deuscustoms.com/cafes/harajuku
Adresse: -29-5 Jingumae Harajuku Tokyo Japan – Google Maps

Pulled Pork Sandwich im Deus Ex Machina Café Harajuku

Harajuku (原宿), Tokyo

Harajuku, das Stadtviertel rund um den gleichnamigen Tokyoter Bahnhof ist eine feine Sache, möchte man ausprobieren, ob und wie das eigene Gehirn ein Übermaß an audiovisuellen Reizen übersteht. Das Viertel, das (zu Recht) als eines der wichtigsten Modezentren Japans gilt, ist sehr vielfältig: Strömen in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Harajuku unzählige Teenies durch die Straßen und bunten Läden, die u.a. „Hello Kitty“ Kontaktlinsen verkaufen, geht’s umso entspannter zu – und werden die Läden schicker, je weiter man sich vom Bahnhof entfernt und die vielen kleinen Straßen erkundet.

Harajuku Hello Kitty Kontaktlinsen in Harajuku Modisches in Harajuku

Picknick und Kirschblütenstaunen im Sumida Park, Tokyo

Vom Tokyo Skytree sind’s rund zehn gemütliche Spazierminuten, die zum Sumida Park führen, der am gleichnamigen Fluss gelegen ist. Hier lässt sich wunderbar picknicken und – je nach Jahreszeit – die Kirschblüte bestaunen.

Tipp: Direkt am Tokyo Skytree bzw. der Metro-Haltestelle Oshiage ist ein toller Supermarkt gelegen, der leckerste Lebensmittel anbietet. Hier einfach ein paar köstliche Picknick-Zutaten einkaufen, gemütlich zum Park spazieren und dort mampfen, den Skytree und die Kirschblüte bewundern und das wuselige Treiben im Park genießen.

Kirschblüte im Sumeida Park mit FotographinKirschblüte FokusKirschblüte im Sumeida ParkKirschblüte im Sumeida Park mit Skytree

Kulinarisches Japan vom Feinsten: Okonomiyaki (お好み焼き)

Gut, versteckte Tintenfischtentakel (Tako-yaki) sind nicht mein Ding – „Okonomiyaki“, die Spezialität der Kansai-Region (besonders in Ōsaka, und in Hiroshima), trifft jedoch voll meinen Geschmack.

Okonomiyaki wird frisch auf einer heißen Eisenplatte („Teppan“) zubereitet: Zuerst wird Teigmasse kreisrund auf der heißen Platte aufgetragen und leicht angebraten. Anschließend wird auf den Crêpe allerlei Gemüse gelegt, das – wenn man’s mag – mit einer freundlichen Portion Schinken abgerundet wird. Darauf noch ein frisches Ei und das Okonomiyaki ist fertig. Mega lecker – und allein‘ das Zugucken macht Spaß!

Wer ‚mal in Hiroshima ist, sollte sich Okonomiyaki nicht entgehen lassen! Sehr gut geschmeckt hat’s uns bei „Momotaru“ im zweiten Stockwerk des „Okonomi-mura“-Gebäudes. Auf drei Stockwerken demonstrieren hier zahlreiche Köchinnen und Köche unprätentiös ihre Kunst und bereiten leckerste Speisen zu.

[Hier klicken für die Position des Gebäudes bei Google Maps | hier geht’s zur Okonomi-mura Homepage]

Okonomiyaki in Hiroshima

Ein echter Geheimtipp (ehrlich jetzt): Fushimi Inari-Taisha

Wie die Burg von Himeji und der Bambuswald von Sagano-Arashiyama, so ist auch der Shintō-Schrein „Fushimi Inari-Taisha“ ein Testareal für neuestes Kamera-Equipment und freshestes Posen. Anders als in Himeji und im Bambuswald jedoch entspannt sich die Lage nach ein paar Spazierminuten: Tausende Torii säumen den Weg auf einen mehr als 200 Meter hohen Berg, auf dessen Spitze das Allerheiligste des Schreins thront.

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Ein echter Geheimtipp II: Der Bambuswald von Sagano-Arashiyama, Kyoto

Dachte ich vor unserer Reise an Japan, so stellten sich meinem inneren Auge zwei Bilder dar: Zum einen das Bild eines orangefarbenen Säulengangs, zum anderen das Bild eines menschenverlassenen Bambushains. Ach ja, durch den Bambushain wandelt zudem einsam und weltvergessen ein in orangefarbenen Zwirn gehüllter Mönch.

War die Burg in Himeji schon eine Gelegenheit, flüchtige Bekanntschaft mit ganz vielen Menschen aus ganz vielen Ländern der Welt zu machen, so lässt sich der Bambuswald von Sagano-Arashiyama in Kyoto im Nordwesten der Stadt wohl als Touri-Endboss bezeichnen: Gemeinsam mit sehr vielen Menschen lässt’s sich hier durch den – zugegeben, wirklich imposanten – Bambuswald spazieren. Weil die physische Präsenz im ach so besinnlichen und meditativen Bambushain jedoch individuell mit 1023 Fotos belegt werden muss, ist’s leider nicht so richtig entspannt in einer DER Kyotos Sehenswürdigkeiten. Kann man sich tatsächlich eigentlich sparen – oder man findet einen jener seltenen Momente, in dem der Bambushain nicht völlig überlaufen ist. 😉

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Hiroshima

Puh, Hiroshima…Am Ufer des Flusses Ōta feiern junge Leute das Leben und das Jetzt, während wenige Meter weiter eindrücklich an den Abwurf der Atombombe „Little Boy“ am 06. August 1945 erinnert wird. Denkmäler, Gebäude und Monumente wie die Atombombenkuppel, die „Hiroshima National Peace Memorial Hall for the Atomic Bomb Victims“, das gleichnamige Museum, der Memorial Cenotaph, das Children’s Peace Monument und die Friedensflamme, die erlöschen soll, wenn alle Atomwaffen vernichtet wurden, erinnern im „Hiroshima Peace Memorial Park“ daran, dass im Bruchteil einer Sekunde einige Zehntausend Menschenleben vernichtet wurden.

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Ein echter Geheimtipp: Die Burg Himeji

Als der regionale Feudalherrscher Ikeda Terumasa im frühen 17. Jahrhundert unserer Zeitrechnung das fünfstöckige Hauptgebäude der Burg Himeji errichten ließ, da bewegten ihn wohl zwei Gedanken. Zum einen der wohlfeine Gedanke, dass seine Burg auch noch in Hunderten von Jahren als schönstes Beispiel des japanischen Burgenbaus gelte. Das hat er gut gedacht und gemacht, das lässt sich nicht anders sagen:

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Ein weiterer Gedanke, der den Feudalherrscher zur Erweiterung seiner wunderschönen Burg beeinflusst haben könnte, ließe sich ungefähr so formulieren: „Wie viele Touristen lassen sich wohl auf engstem Raum treppauf und treppab durch meine Bude schicken?“

Wer am Schlangestehen Spaß hat und gerne mal die eigenen klaustrophobischen Grenzen erkunden möchte, für den / die sind die derzeit 1000 Yen Eintritt (~ 8 Euro) bestens angelegt. Zwar bietet sich vom Dachgeschoß der Burg ein toller Blick auf die Stadt Himeji – das lange Anstehen, um zuerst in die Burg zu gelangen und die unzähligen Menschen, die sich – wenn’s denn endlich mal weitergeht – Schritt für Schritt durch die Burg schieben, machen die Besichtigung der Burg jedoch zu einer anstrengenden Erfahrung.

Frei von Eintrittskosten ist ein Picknick auf dem Vorplatz der Burg. Mit der wunderschönen Burg im Hintergrund, lässt sich das wuselige Treiben gemütlich genießen – und lassen sich neueste Entwicklungen der Kameratechnik bestaunen.

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