Reisevorbereitungen für Japan – Das liebe Geld

Drei Yen-Banknoten: 1000, 5000 und 10000 Yen
Drei Yen-Banknoten: 1000, 5000 und 10000 Yen

Beinahe schief angeschaut wurde in Island oder den USA, wer mit Bargeld einen Kaffee oder ein Eis bezahlen wollte – einfach überall, selbst in kleinsten Geschäften an abgelegensten Plätzen, war’s möglich, mit Kreditkarte (Visa) zu bezahlen. In Japan scheint das – zumindest für Besitzerinnen und Besitzer nicht-japanischer Kreditkarten – nicht ganz so einfach zu sein: Laut japan-ratgeber.de und Auswärtigem Amt akzeptieren die Geldautomaten der meisten japanischen Banken einzig japanische und keine ausländischen Bank- und Kreditkarten.

Um bei der Reise dennoch über Geld zu verfügen, ist’s zum einen eine gute Idee, vorab bei der heimischen Bank ein paar Euro in Yen umzutauschen (mitunter bei der Bank vorbestellen!) und die Bankkarte (z.B. „Maestro“) für die Benutzung im Ausland und für den Zeitraum der Reise freizuschalten(!). Zum anderen bietet’s sich an, in Japan internationale Geldautomaten (International ATM) zu nutzen. Jene gibt’s (u.a.) in „Citibank“-Filialen oder 7Eleven Convenience Stores. Neben den aus Thailand wohlbekannten 7Eleven „Conbinis“ finden sich in Postfilialen Geldautomaten, die nicht-japanische Bank- und Kreditkarten akzeptieren.

Einen schönen Überblick, was rund um das liebe Geld in Japan beachtet werden sollte, findet sich unter http://www.japan-ratgeber.de/2014/06/geld-abheben-in-japan.

Island und das liebe Geld: ein paar Tipps, wie sich ein wenig Geld sparen lässt

Island war nicht teuer, nein. Island war – für deutsche Verhältnisse – richtig teuer. So teuer, dass sich sogar zwei Schweizer am Nachbartisch eines Cafés bei einem Bier darüber äußerten, dass sie es eigentlich gewohnt seien, in Länder zu verreisen, die deutlich günstiger seien als ihre Schweiz. Aber Island, da sei alles noch deutlich teuerer als in ihrem Heimatland. Tatsächlich, Island ist sehr teuer, aber ein paar Erfahrungen helfen, das Portemonnaie nicht über die Maßen zu strapazieren:

  • Kaffee ist so ziemlich überall für günstiges Geld zu bekommen, manche Cafés servieren den Kaffee gar in einer Thermoskanne, so dass sich preiswert an den Rande des Tremors und darüber hinaus mit Kaffee betrunken werden kann.
  • In Island macht’s wenig Sinn, Trinkwasser im Supermarkt zu kaufen: Das Leitungswasser ist – wenn’s nicht allzu stark nach Schwefel & Co. riecht – so sauber und rein, dass sich eigene Wasserflaschen prima damit auffüllen lassen.
  • Alkohol mitbringen: Alkoholhaltige Getränke jenseits der traurigen 2,5 Umdrehungen, die das in Supermärkten erhältliche Bier bietet, werden in Island in dedizierten Läden verkauft, den Vínbúðin. Zwar ist’s ein wunderbares Erlebnis, dem isländischen Treiben in solchen Läden zuzuschauen – da ist am Freitag Abend wirklich der Teufel los, wenn meterhohe Bierpaletten aus dem Laden und in das eigene Auto befördert werden -, für einen einfachen Wein öffnet sich das Portemonnaie dort aber schon um einige Zentimeter. D’rum ist’s für den und für die eine gute Idee, die in Island dem Alkohol frönen möchten, noch schnell im Duty Free Shop am Abflughafen eine Flasche Vodka o.ä. einzukaufen.
  • Jedes Guesthouse bzw. Gästehaus, in dem wir nächtigten war super, da gab’s keine negativen Erfahrungen. Im Schnitt zahlten wir in der Hauptsaison für ein Doppelzimmer rund 100 Euro – für Island ist das günstig. Zwei Übernachtungsmöglichkeiten hatten es uns besonders angetan: Das Athena Guesthouse und das Galleri Laugarvatn. Das Athena Guesthouse liegt in einem bodenständigen Viertel Reykjaviks und ist besonders dank seines lockeren jungen Besitzers Egill eine sehr feine Sache. Vom Athenau Guesthouse lässt sich das Zentrum Reykjaviks in rund zehn bis 15 Minuten erreichen. Das wunderschon eingerichtete und gemütliche Galleri Laugarvatn liegt am gleichnamigen See Laugarvatn und eignet sich wunderbar, um den „Golden Circle“ nicht allzu hastig abzuarbeiten, sondern noch etwas von Land und Leuten mitzubekommen.
  • Selber kochen: Gästehäuser wie das Athena Guesthouse bieten die Möglichkeit, in einer gemütlichen kleinen Küche selber zu kochen – warum sollte man das nicht nutzen, lässt sich doch auf diese Weise eine Menge Geld sparen? 🙂
Das Athena Guesthouse - ein wenig versteckt, aber sehr fein
Das Athena Guesthouse – ein wenig versteckt, aber sehr fein