Der buddhistische Tempel Chion-in befindet sich im Kyoter Stadtbezirk Higashiyama und imponiert zuallererst durch sein riesig großes Eingangstor („Sanmon“). Besonders beeindruckt hat mich der „Nachtigallenboden“ (鴬張り, uguisubari) in den Verbindungsgängen des Tempels (gibt’s auch in der Burg Nijō): Jeder Schritt auf dem Holzboden verursacht ein zirpendes Geräusch, das vor Eindringlingen warnt (ein Videoversuch, das Zirpen aufzunehmen, findet sich weiter unten).
Schlagwort: Japan
Warm werden mit einer japanischen Klimaanlage
Schenkt man einem Beitrag der FAZ Glauben, gibt’s in Japan keine Zentralheizungen. Geheizt würde, so der Beitrag, vornehmlich mit Kerosin- oder Gasöfen und / oder Klimaanlagen. Gut zu wissen, denn in unserem gemütlichen kleinen Zimmer im Norden Kyotos verbrachten wir die erste Nacht zwar nicht zähneklappernd, dennoch tief eingemümmelt in eine dicke Bettdecke.
Für den nächsten Abend und die kommende Nacht galt’s jedoch, das Rätsel um den weißen nonfunktionalen Plastikkasten an der Decke und die Fernbedienung, eine Ansammlung anmutigster Schriftzeichen, zu lösen. Das erste Problem löste sich schnell: Die Sicherung der Klimaanlage (weißer Kasten) war einfach nicht eingeschaltet. Das zweite Problem erforderte detektivische Finesse und viel Geduld. Um’s abzukürzen: 1000 Dank an die unzähligen Blogs da draußen, die vor demselben Problem standen und erklärten, dass 暖房 (danbou) den Heizmodus und 冷房 (reibou)den Kühlungsmodus der Klimaanlage aktivieren. 🙂
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