Kulinarisches Japan vom Feinsten: Okonomiyaki (お好み焼き)

Gut, versteckte Tintenfischtentakel (Tako-yaki) sind nicht mein Ding – „Okonomiyaki“, die Spezialität der Kansai-Region (besonders in Ōsaka, und in Hiroshima), trifft jedoch voll meinen Geschmack.

Okonomiyaki wird frisch auf einer heißen Eisenplatte („Teppan“) zubereitet: Zuerst wird Teigmasse kreisrund auf der heißen Platte aufgetragen und leicht angebraten. Anschließend wird auf den Crêpe allerlei Gemüse gelegt, das – wenn man’s mag – mit einer freundlichen Portion Schinken abgerundet wird. Darauf noch ein frisches Ei und das Okonomiyaki ist fertig. Mega lecker – und allein‘ das Zugucken macht Spaß!

Wer ‚mal in Hiroshima ist, sollte sich Okonomiyaki nicht entgehen lassen! Sehr gut geschmeckt hat’s uns bei „Momotaru“ im zweiten Stockwerk des „Okonomi-mura“-Gebäudes. Auf drei Stockwerken demonstrieren hier zahlreiche Köchinnen und Köche unprätentiös ihre Kunst und bereiten leckerste Speisen zu.

[Hier klicken für die Position des Gebäudes bei Google Maps | hier geht’s zur Okonomi-mura Homepage]

Okonomiyaki in Hiroshima

Ein echter Geheimtipp (ehrlich jetzt): Fushimi Inari-Taisha

Wie die Burg von Himeji und der Bambuswald von Sagano-Arashiyama, so ist auch der Shintō-Schrein „Fushimi Inari-Taisha“ ein Testareal für neuestes Kamera-Equipment und freshestes Posen. Anders als in Himeji und im Bambuswald jedoch entspannt sich die Lage nach ein paar Spazierminuten: Tausende Torii säumen den Weg auf einen mehr als 200 Meter hohen Berg, auf dessen Spitze das Allerheiligste des Schreins thront.

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Ein echter Geheimtipp II: Der Bambuswald von Sagano-Arashiyama, Kyoto

Dachte ich vor unserer Reise an Japan, so stellten sich meinem inneren Auge zwei Bilder dar: Zum einen das Bild eines orangefarbenen Säulengangs, zum anderen das Bild eines menschenverlassenen Bambushains. Ach ja, durch den Bambushain wandelt zudem einsam und weltvergessen ein in orangefarbenen Zwirn gehüllter Mönch.

War die Burg in Himeji schon eine Gelegenheit, flüchtige Bekanntschaft mit ganz vielen Menschen aus ganz vielen Ländern der Welt zu machen, so lässt sich der Bambuswald von Sagano-Arashiyama in Kyoto im Nordwesten der Stadt wohl als Touri-Endboss bezeichnen: Gemeinsam mit sehr vielen Menschen lässt’s sich hier durch den – zugegeben, wirklich imposanten – Bambuswald spazieren. Weil die physische Präsenz im ach so besinnlichen und meditativen Bambushain jedoch individuell mit 1023 Fotos belegt werden muss, ist’s leider nicht so richtig entspannt in einer DER Kyotos Sehenswürdigkeiten. Kann man sich tatsächlich eigentlich sparen – oder man findet einen jener seltenen Momente, in dem der Bambushain nicht völlig überlaufen ist. 😉

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Hiroshima

Puh, Hiroshima…Am Ufer des Flusses Ōta feiern junge Leute das Leben und das Jetzt, während wenige Meter weiter eindrücklich an den Abwurf der Atombombe „Little Boy“ am 06. August 1945 erinnert wird. Denkmäler, Gebäude und Monumente wie die Atombombenkuppel, die „Hiroshima National Peace Memorial Hall for the Atomic Bomb Victims“, das gleichnamige Museum, der Memorial Cenotaph, das Children’s Peace Monument und die Friedensflamme, die erlöschen soll, wenn alle Atomwaffen vernichtet wurden, erinnern im „Hiroshima Peace Memorial Park“ daran, dass im Bruchteil einer Sekunde einige Zehntausend Menschenleben vernichtet wurden.

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