Chanthaburi – King Taksin Park

In der Mitte des von Wasser umgebenen Parks findet sich ein König Taksin gewidmetes Denkmal. Die Parkwege sind gesäumt von goldenen Hasen (sic!) – „Alice im Wunderland“ lässt grüßen:
Chanthaburi – King Taksin Park

Als wir das Denkmal betrachteten, brachten zwei Jugendliche der Reiterstatue einen wabbeligen Schweinekopf auf einem Tablett dar, zu bewundern in der Mitte des folgenden Bildes:
Chanthaburi – King Taksin Park

Chanthaburi – King Taksin Park

Vor dem Denkmal finden sich unzählige Keramikpferdchen, fein aufgereiht:
Chanthaburi – King Taksin Park

Von Ko Chang nach Chao Lao

Eigentlich wollten wir ja die gesamte verbleibende Urlaubszeit (zehn Tage) auf Ko Chang verbringen. Da’s auf der Insel – und besonders über unserem „Resort“ (wir fragten uns, warum hier jede Hotelhütte wahlweise als „Resort“, „Resort & Spa“, „Spa Resort“ oder „resortige Spa“ tituliert wird) ob seiner isolierten Lage in einer Bucht – jedoch allzu häufig regnete und wir der deutschen Eigenart des redseligen stellvertretenden „Resort“leiters Manni (Name geändert) schnell überdrüssig wurden, machten wir uns heute Morgen auf den Weg zurück zum Festland Thailands.

Um’s noch ‚mal festzuhalten: Das „Resort“, in dem wir drei Nächte verbrachten, war eine feine Sache: Wir konnten kostenlos mit dem Kajak herumschippern, das Essen war super, die Angestellten nett und freundlich und ein Motorroller (125ccm, yeah!) zur Erkundung der wirklich wunderschönen Insel war auch schnell und unkompliziert arrangiert. Manni, 50 plus, jedoch schien an verbaler Erektion zu leiden. So musste er z.B. den Hinweis auf die Sehenswürdigkeit „Wasserfall“ unbedingt um den Hinweis ergänzen, dass ein junges Paar den Wasserfall besucht und dort auch anderweitig den Vögelchen beim Fliegen zugeschaut hätte. Natürlich musste der „Überzieher“ (beide Augen zuknips und so) zur Kühlung der sich in der warmen Luft schnell erwärmenden Bierflasche auch in einen anderen Kontext gesetzt werden. Wer Altherrengedöns mag, hätte hier sehr wahrscheinlich seinen Spaß gehabt. Also wieder rauf auf die andere, nicht durchgerostete, Fähre und ab zur nächsten größeren Stadt auf dem Festland: Trat.
Von Ko Chang nach Chao Lao

Nach Trat brachte uns eine super nette, tolle, rund fünfzigplusjährige Fahrerin, die sich auf der Fähre ein knackiges Dosenbier öffnete und mit einem Energydrink verfeinerte. In Trat bestiegen wir einen Minibus, der uns nach Chanthaburi bringen sollte – und nach fünf Kilometern stumm am Straßenrand stehenblieb:
Von Ko Chang nach Chao Lao

Also umsteigen in einen neuen Minibus und ab nach Chanthaburi. Von hier aus ging’s dann weiter nach Chao Lao. Endlich wieder Meer, Strand und … Regen. Aber bald wird’s wieder sonnig. Bestimmt! 🙂
Von Ko Chang nach Chao Lao

Von Ko Chang nach Chao Lao

Mit der Fähre von Trat nach Ko Chang, ein Hinweis

An der Busstation in Trat angekommen, sollte es mit dem Tuk Tuk direkt zur Fähre nach Ko Chang gehen. Sollte, denn nach rasanter Fahrt (Video folgt) durch den prasselnden Monsun hielt der Fahrer vor einem Tourismus“büro“, mitten in der Pampa in rund zwei Kilometer Entfernung zur Fähre, und machte sich sehr schnell wieder aus dem Staub.

So standen wir also in jenem „Büro“, durch das munter Kinder, Hunde und ein Hausschwein wuselten, fanden langsam heraus, dass wir uns in einer Abzockbude befanden und kauften – notgedrungen, denn es ließ sich keine Weiterfahrt zur eigentlichen Fähre organisieren – leicht überteuerte Tickets für die Fähre nach Ko Chang und Bringservice zur Fähre, zu der uns eigentlich das erste Tuk Tuk hätte bringen sollen.

Die Fährstation präsentierte sich in feinstem Tschernobyl-Look und auch die Fähre nach Ko Chang ließ in mir das Bedürfnis keimen, letzte Grüße an meine Familie zu senden („Ihr seid super!“, „ich hatte immer sehr viel Spaß mit Euch!“, etc.).

Fähre von Trat nach Ko Chang

Fähre von Trat nach Ko Chang